Die Rhabarber- und Erdbeerzeit

liegt noch in weiter Entfernung. Aber dank gut sortierter Discounter und der Globalisierung liegen hier schon Erdbeeren und Rhabarber aus Spanien und Deutschland bereit und somit komme ich auch heute schon in den Genuss dieser Früchte. Rhabarber war in meiner Kindheit nicht wirklich mein Lieblingsobst, im Gegensatz zu Erbeeren (ja, kein Obst!). Mit der Zeit verändert sich aber der Geschmackssinn und somit auch mein Verhältnis zu Rhabarber. Ich mag diesen säuerlichen Geschmack. Als Kompott oder eben auf Kuchen. Und dann noch in Kombination mit Erdbeeren, herrlich!

freudig und ungeduldig
freudig und ungeduldig

Hier sieht man ein kleines Erdbeerpflänzchen im Schrebergarten meines Papas. Die Enkelin wartet schon darauf dieses zu plündern. Der Rhabarber wird auch noch 4-6 Wochen dauern.

junges Erdbeerpflänzchen
junges Erdbeerpflänzchen

Solange vertreibe ich mir die Zeit mit Kuchen backen. Für dieses kleine schnelle Kunststück habe ich Rhabarber und Erdbeeren klein geschnitten und ganz leicht mit einem Löffel Rohrohrzucker gesüßt. Ich nehme lieber ein paar mehr Erdbeeren, jeder wie er mag. Insgesamt sind das ca. 400-500g Früchte, die später auf den Kuchen drauf kommen.

Für den Teig rühre ich folgendes zusammen:

  • 3 Eier
  • 175g nicht zu kalte Butter (damit der Teig schön cremig wird)
  • 175g Zucker (alternativ 25g Zucker durch Dattelsirup ersetzen, ergibt eine schöne Farbe und fein-herben Geschmack)
  • ein Päckchen Vanillinzucker
  • 275g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125g Jogurt (Vollmilch oder fettarm, total egal)

Den Ofen auf 150° Grad Umluft vorheizen und gute 50-55 Minuten (je nachdem wie viel Wasser das Obst zieht) backen. Bei ca. 40 Minuten lege ich ein wenig Alufolie auf den Kuchen, damit er von Oben nicht zu braun wird.

dieser Kuchen braucht sich nicht zu verstecken
dieser Kuchen braucht sich nicht zu verstecken

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