Bolognese nach altem Familienrezept

Ein Rezept für ca. 6-8 Personen (die Hälfte davon wird eingefroren).

 

Gemüse für Bolognese

Gemüse für Bolognese

2 mittelgroße Zwiebel

2 Knoblauchzehen

4-5 Möhren

3-4 Stangen Staudensellerie

ein ordentlicher Schuss Olivenöl

1 kg Rinderhack

Zucker

2 gehäufte EL Tomatenmark

2 Lorbeerblätter

1-2 TL getrockneten Thymian

1 TL Edelsüß-Paprikapulver

frisch gemahlener Pfeffer

2 Dosen geschälte Tomaten (850 g)

200 ml Rotwein (der Rest läßt sich dazu dann schön genießen)

500 ml Gemüsebrühe

(300 ml Tomatensaft, bei mir wird der immer schlecht, weil ich den Rest nie trinke)

etwas Milch oder Sahne

Salz

 

Als erstes das ganze Gemüse (Möhren und Sellerie) waschen und putzen und danach schön klein würfeln. Die Zwiebeln ebenso schön klein machen. Beides wird dann angebraten. Ich benutze dazu eine Schnellkochtopf, dass größte Gefäß hier im Haus. Einen ordentlichen Schuss Olivenöl rein, schön heiss werden lassen und dann das Gemüse und die Zwiebel ca. 10 Minuten anbraten. Danach herausnehmen und erst einmal zur Seite stellen.

Dann wieder einen guten Schuss Olivenöl in den Topf geben und das Hackfleisch bei starker Hitze braten. So lange bis es schön braun ist und ein paar Röststoffe gebildet hat. Bei der Menge sind das ca. 15-20 Minuten. Mit einem Holzlöffel zerstoße ich das Fleisch immer wieder, damit es schön krümmelich wird. Am Ende mit einer Prise Zucker würzen. Tomatenmark rein und noch ein wenig (2-3 Minuten) durchbraten).
Jetzt das vorher gebratene Gemüse schnappen, die Lorbeerblätter und den Thymian zu dem Hack geben. Mit Paprika und Pfeffer würzen.

Die zwei Dosen Tomaten (ohne Dose, nur den Inhalt mit Flüssigkeit) zu dem Gemüse-Hack geben, Wein dazu (gerne eine extra Schluck gegen die Hitze in der Küche) und garen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Das kann ein wenig dauern. Dann die Brühe dazu geben und bei kleiner Hitze gute 1 – 2 Stunden köcheln lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren. An der Stelle würde der Tomatensaft ins Spiel kommen. Falls die Soße zu dick wird, kann der nämlich zugegeben werden.

 

Das ganze braucht mit Vorbereitung und Köcheln schon seine 3-4 Stunden. Der offene Wein verkürzt dabei ein wenig die Zeit, diese aber nicht vergessen. Am besten passen dazu natürlich schöne Spaghetti, es lässt sich aber genau so gut mit Reis essen.

 

Matjessalat

Eine rote Zwiebel
Ein leckerer roter Apfel
Ordentlich Schnittlauch
Jogurt und saure Sahne (jeweils ein Päckchen)
Sechs Heringfilets in Öl eingelegt

lecker!

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gebettet auf Chinakohl *roawr und verdammt schnell zu machen.

Osterkrokant

Es ist Ostern! Und wir mögen Häschen. Deswegen gibt es zu Ostern auch Häschen-Cupcakes mit Himbeer- und Heidelbeerfüllung. Der Versuch ist noch ausbaufähig. Die Pappohren weichen ein wenig im Frosting auf. Aber sehen trotzdem verdammt gut aus.

 

Für den Teig brauchst Du:

150g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Ei

8 EL Sonneblumenöl

150g Buttermilch

1 Glas Heidel- oder Himbeeren (oder aus der TK oder Frisch, je nach Jahreszeit)

250g Mehl

1 Päckchen Backpulver

Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 180°C vorheizen (160°C bei Umluft). Ei luftig-locker-schaumig schlagen, Zucker, Vanillezucker, Sonnenblumenöl und Buttermilch dazu geben und fleissig weiter schlagen. Dann das Mehl mit dem Backpulver sieben und zum restlichen Teig geben. Weiter schlagen. Zu guter letzt noch die Früchte dazu packen. Locker unterheben und in nette kleine Muffin-Förmchen geben.

20min backen und noch 5min im Ofen nachbacken lassen.

 

Und für das Frosting:

350mL Schlagsahne schön fest schlagen bis das Wasser ausgetrieben wird. Dann

200g Doppelrahmfrischkäse

200g Puderzucker (sieben!)

1 Prise Salz und

1 Päckchen Vanillezucker

schön schaumig rühren. Dann die Sahne darüber geben und 1h im Kühlschrank fest werden lassen. Dann entweder mit einem Pinsel oder einer Spritztülle auf die Cup Cakes geben.

 

Dann noch mit Krokant bestreuen und Osteröhrchen anbringen. Das läßt Kinderaugen aufleuchten.

Der Geburtstagsmärz in neuen Formen

Heute gibt es zwei Blogeinträg in einem.

Zum einen ist der März reichlich mit Geburtstagen gespickt. Da ist einmal die Frau W., dann mein eigener und der Geburtstag von Frau R. am Pi-Tag.

Zum anderen hat Frau W. an ihrem Geburtstag ein Geschenk für mich bekommen. Klingt komisch ist aber so. Ihre Kollegen haben mir (zu ihrem Geburtstag *yeah) lustige kleine Förmchen geschenkt. Und damit ich fleissig weiter für ihre Kollegen backe alles doppelt.

“Einmal für zuhause – einmal für die königliche Marketing Abteilung”

Zwei kleine Kastenformen, zwei kleine Gugelhupfformen und zwei niedliche kleine Herzformen. Ein wirklich sehr schönes Geschenk. Vielen Dank auf diesem Wege an Frau W.’s Kollegen von Heinrich König. Da ist auf jedenfall bald wieder ein Kuchen drin.

 

Und dann war heute war der große Einsatz für die Förmchen. Für Frau R.’s Geburtstag morgen, habe ich einen schönen bunten Kuchen gebacken. Dazu habe ich mich für das Rezept von Hombertho für Regenbogenkuchen entschieden. Ich finde das eine sehr schöne Idee und dieser Kuchen ist super einfach herzustellen. Der Kuchen selbst ist auch sehr lecker und gut geeignet, wenn es mal Sonntags schnell gehen soll. Nur zu empfehlen.

 

Ich habe den Teig in 4x300g Portionen aufgeteilt. Für drei Portionen haben ich die Dr. Oetker Back- und Speisefarbe genommen (gelb habe ich weggelassen, für Alternativen bin ich dankbar). Für die vierte Portion ein Pulver von Brauns Heitmann Crazy Colors in violett. Jeweils pro Portion ein komplettes Tütchen bzw. Tübchen. Weniger läßt den Teig zu hell aussehen.

 

Ich habe den Teig statt wie bei Hombertho 20min bei 200°C dann 35min bei Ober- und Unterhitze in der Röhre gelassen. Und die Gugelhupfform sollte ich beim nächsten mal nicht so voll machen. Der Kuchen geht ziemlich stark auf. Ein Teil hat sich dann in meinem Ofen breit gemacht.

Mich fröstelt es

denn heute ist Weltfrauentag :) und das jetzt seit 1910 (als sozialistischer Ausgleich zum Muttertag) und offiziell durch die UNO eingeführt seit nun 35 Jahren (1977 ist so viel passiert!).

Und was gibt es schöneres als die Frauen dieser Welt an diesem Tage mit einem kleinen süßen Himbeer-Cupcake zu überraschen? So sind zwei von drei meiner Kolleginnen in den Genuss dieser Cupcakes gekommen. Das Rezept wurde von meinem Arbeitgeber gestellt. Mit dieser köstlich kleinen Süßigkeit konnte ich auch gleich noch mein erstes Frosting machen (Zuckerguss war gestern). Nicht ganz nach Anleitung aber trotzdem sehr köstlich.

 

Zutaten allgemein

300g Himbeeren (TK oder frisch)

Diese werden als erstes püriert und dann mit 2 Esslöffel Zucker aufgekocht. Das Rezept sagt, dass das Pürre dann kalt gestellt werden soll. Ich habe es mehr oder weniger direkt vom Ofen genommen. Hat dem Geschmack nicht geschadet. 100mL braucht ihr davon für den Teig für die Cupcakes, der Rest geht dann in das Frosting rein.

 

Zutaten Himbeer Cupcakes

125g Zucker

125g Butter

2 Eier

1 Teelöffel Natron

1 Teelöffel Backpulver

175g Mehl

Die Butter mit dem Zucker zusammen schaumig rühren. Eier, Natron und Salz dazu und weiter rühren. Mehl abwiegen und abwechselnd mit dem Himbeerpüree in den Teig sieben. Fleissig weiter rühren. Der Teig bekommt eine interessante gräuliche Farbe. Daran nicht stören lassen. Das ändert sich noch.

Zum Backen am besten eine Muffinform mit kleinen Muffinpapierförmchen auslegen und diese ca. zu 2/3 mit dem Teig befüllen. Dann bei 180°C Ober- und Unterhitze 20min backen und ca. 5min im abgeschalteten Ofen nachbacken lassen.

 

Zutaten Frosting

225g zimmerwarme Butter

600g Puderzucker

3 Teelöffel Vanillinzucker

So, jetzt wird es spannend. 600g Puderzucker, ordentlich! Und dazu noch fast ein halbes Pfund Butter. Ein Hüftschmeichler. Ich habe aus logistischen Gründen etwas weniger Butter mit ca. 250g Puderzucker und dem restlichen Himbeerpürre verrührt. Hier macht es sich gut, wenn das Himbeerpürre noch warm ist, denn dann wird die Butter schön geschmeidig. Dann habe ich zweimal 50g Puderzucker genommen und diese 2min mit der Masse verrührt (die Zeit steht so in der Anleitung, habe ich erst einmal so hingenommen). Somit waren das nur 350 statt 600g aber trotzdem war es süß genug.

Die Masse habe ich dann über Nacht in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Morgen mit einer Spritztülle auf die Cupcakes aufgebracht. Gar nicht so einfach, wenn die Masse direkt aus dem Kühlschrank kommt. Der erste Spritzbeutel ist mir direkt aufgeplatzt, weil der Inhalt sich einen anderen Weg als den durch die Spritztülle gesucht hat. Alternativ die Masse ein wenig anwärmen und dann mit einem Pinsel aufbringen.

Noch ein paar Herzchen und bunte Kügelchen drauf und an die lieben Menschen in eurer Nähe verteilen.

 

Aber noch eine Frage zum Schluss: sind Cupcakes die neuen Muffins?

Geburtstagskuchen

31 … das aktuelle Alter von Frau W. (seit 2 Tagen) und zu diesem einmaligen Ereignis gab es für ihre Kollegen heute einen Guinness-Schokoladen-Kuchen. Super einfach, sau lecker, gefühlte 3.000.000.000 Kalorien. Das Rezept gibt es überall verteilt im Web zu finden. Da der Kuchen sehr reichhaltig ist, habe ich diesen ein wenig abgewandelt:

250mL Guinness

250g Butter

1 Tafel Zartbitterschokolade (statt 75g Schokopulver), alles schön im Topf schmelzen lassen.

Wenn das durch ist, die

200g Zucker (statt 400g, reicht vollkommen)

dazu geben und ein paar mal durchrühren.

Während des Schmelzvorganges (*hach, so ein schönes Wort) können schon die 2 Eier, der Schmand (oder die Saure Sahne, einfach den kompletten Becher nehmen) mit dem 1 Päckchen Vanillinzucker vermischt werden. Dann die geschmolzene Butter-Bier-Schoki-Zucker-Mischung dazu, kurz umrühren. Die 275g Mehl mit dem Natron einmal sieben und dazu geben, rühren.

Das letzte mal habe ich den Kuchen in einer Springform gemacht, geht super schön hoch (Natron sei dank). Diesmal habe ich diesen auf meinem Backblech verteilt und bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 40min gebacken. Da bleibt mehr Platz für einen fetzigen Geburtstagsspruch oder im Zweifel 32 Kerzen ^^

Nach dem Backen kurz abkühlen lassen. In der Zeit kann der Guss vorbereitet werden. Dazu einfach 2 Packungen Frischkäse (Doppelrahmstufe) mit ca. 100g Puderzucker mit Hilfe eines Schneebesens verquirlen und auf den Kuchen oben auf geben. Macht das alles nicht zu süß, der Kuchen im Gesamten ist mächtig genug!

Bilder folgen … jetzt!

 

Kochbuch der Farben

Ob Weiß wirklich eine Farbe ist, da bin ich mir nicht sicher. Aber wobei ich mir sicher bin ist, dass die Aktion von HIGHFOODALITY super ist. “Cookbook of colors”, jeden Monat eine neue Farbe. Der Januar, ganz der Jahreszeit entsprechend war weiss! Aktuell läuft das Voting und ich bin noch unentschlossen, welches meine Favoriten sind. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, kann dies unter

Wahl der Januar-Gewinner bei HIGHFOODALITY

tun und selbst seinen Favoriten wählen. Der Februar steht im Zeichen von Hellblau und läuft noch bis zum 29.02.2012 und ich bin super gespannt auf die Kreationen.

 

Edit:

Ich bin auf den März gespannt, ich hätte Lust mit zu machen!

Fastenzeit

Die närrische Zeit ist vorbei und damit auch die Völlerei. Der Aschermittwoch leitet im christlichen Glauben die 40 tägige Fastenzeit ein, die bis Ostern geht. Damals vor 2000 Jahren fastete der gute Tischler Jesus, um sich auf sein Wirken vorzubereiten.

Auf was will ich mich vorbereiten? Und wie will ich fasten? Weniger bloggen, weniger essen, weniger Kuchen? Mit Fasten verbinden viele den Verzicht hauptsächlich auf Nahrungsmittel. Aber es gibt so viele Dinge auf die verzichtet werden kann. Und muss es unbedingt ein Verzicht sein? Reicht es nicht, sich bewusst zu werden, wie sorglos und selbstverständlich heute konsumiert wird und das es Gebiete gibt (über unsere ganze Erde verteilt) in der diese Selbstverständlichkeit nicht präsent ist?

Bevor es aber soweit ist, hier mein Käsekuchen mit Mandarinchen, der meine persönliche Fastenzeit, die ich mit Christina bestreiten werde, einleitet.

 

Ich werde mein persönliches Fasten auf mehr Sport und eine gesündere Ernährung festlegen. Weniger Süßigkeiten, wenn Kuchen dann mehr teilen. Die richtigen Mahlzeiten zur richtigen Zeit. Mehr Obst, Gemüse und Salat und entsprechend das ganze hier dokumentieren. Vielleicht auch aus nachhaltigem Anbau. Ich bin gespannt, wie wir beide das durchziehen werden. 40 Tage sind nicht viel, Kriege die länger dauerten sind in kürzerer Zeit ausgebrochen.

 

Update: Ein glücklicher Kollege